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Anfahrtsbeschreibung

Der gemeine Festivalbesucher, zeitgemäß unterwegs, hackt in sein NAVI oder das von guten Bekannten einfach Folgendes ein:


Reitplatz Glaubitz
Sageritzer Str. 34
01612 Glaubitz



Größere Kartenansicht

Aus Polen, Brandenburg und Berlin kommend

... über die A13 / Abfahrt Thiendorf stößt man auf die B 98 und folgt dieser je nach Lust und Reiseproviant bis Großenhain. Achtung ! Schätzungsweise 800 m nach dem Ortseingangsschild steht ein stationärer drehbarer Blitzer, den es deshalb auch auf dem Heimweg zu berücksichtigen gilt. Hat man dann die Umgehungsstraße Richtung Riesa gecheckt, befindet man sich nach dem nächsten Dorf, genannt Wildenhain, bereits auf der Zielgeraden. Eben mal so noch die Bremse nach dem Ortseingangsschild Glaubitz bis zum Anschlag gepresst und man hat die rumtreibenden Artgenossen am Leben gelassen.

Aus den ‚Alten Bundesländern’ und der ‚weiten Welt’ anreisend

...ist der Weg nicht wirklich beschwerlicher, seit es den „High Way“ von Riesa gibt. Man sucht sich den schnellsten Weg zur A 14, macht ’ne Vollbremsung an der Abfahrt Döbeln Nord und ruht sich erst mal an der Tanke aus (... mit Mc D. - zur Orientierung). Aufnahmefähig für Flüssigkeiten und Normalkonversation geht es dann hauptstraßenmäßig auf der B169 Richtung Riesa. Die kurvenreiche Strecke bis Ostrau kann man zügig passieren. Achtung ! Das Hinweisschild '60 km/h' sollte hier mal ernst genommen werden. An der nächsten Ampelkreuzung lauert der erste Blitzer mit Reaktionsvermögen auf 'Rot' & 'Geschwindigkeitsüberschreitung'. Nach den Ortschaften Salbitz, Stauchitz, Plotitz und Stösitz bitten wir das nächste Mal um Achtung ! '30 km/h' heißt es hier einzuhalten. Dem drehbaren Blitzer nach Ortseingang Seerhausen und einer kurvenreichen innerörtlichen Straße folgt im Kreuzungsbereich B169 / B6 sogleich Achtung ! ein '50 km/h' - Blitzer vor dem Abzweig Riesa / Großenhain. Diesen gemeistert, nivelliert man bis Riesa über die schöne Elbe bis der ‚typische’ Osten keine andere Möglichkeit als zum Abbiegen übrig läßt (Baustelle). Clever hält man sich Richtung Großenhain und erreicht in Kürze nach der nächsten beidseitigen Bebauung das ‚Objekt der Begierde’.

Wer dem 'Mief’ des Osterzgebirges' entkommen bzw. den Weg aus Tschechien, slowakischen Gefilden oder auch Rumänien (?), Ungarn, Kurdistan etc. auf sich nehmen will

..fährt einfach zum Bauende der relativ neuen A17 und lässt sich bravourös Richtung Chemnitz / Leipzig (mal nicht Richtung Berlin, geschweige denn nach Bautzen/Görlitz) ab Dreieck DD - West auf der A 4 treiben. Höchste Aufmerksamkeit am Autobahnkreuz Nossen bewahrt, in Richtung Leipzig auf die A 14 eingeschwenkt und an der nächsten Abfahrt ‚Nossen’ abgebogen, hat man das ‚Handicap’ schon gemeistert. In Riesa den ‚High Way’ Richtung Großenhain erreicht und man begegnet unter Umständen Gleichgesinnten aus Richtung ‚Altdeutschland’ (siehe oben).

Bahnreisende

... haben es wohl am bequemsten, benötigen aber auch den gewissen ‚Biss’ um ans Ziel zu kommen. Einmal den Bahnhof ‚Riesa’ erreicht, hat man die Qual der Wahl. Im Regional-Express Leipzig – Dresden unterwegs kann man gut und gerne noch ’n Bierchen öffnen und bis zum Bahnhof Glaubitz weitertuckern. Dort aus dem Zug gesprungen, sollte man noch gut zu Fuß sein, um die knapp 1,5 km bis zum Reitplatz Glaubitz absolvieren zu können. Sehr hilfreich ist dabei die Wahrung der Kommunikation und des Orientierungsvermögens, denn Einheimische kennen die Schleichwege. Kleiner Tipp: Fahrradmitnahme ist möglich, aber nur begrenzt.

Wesentlich kürzer fällt der Fußmarsch aus, wenn man sich ab Riesa für den Bus entscheidet. Die Haltestelle 5 gegenüber dem Bahnhofgelände ist schnell gefunden. Höhere Aufmerksamkeit ist dann erst mal den Buslinien 441 - Riesa - Zeithain - Nünchritz - Roda oder 442 - Strehla- Riesa - Zeithain - Nünchritz zu widmen. Einen Sitzplatz zu ergattern, sollte nicht das Problem sein. Nach einer gemütlichen Fahrt durchs sächsische Land folgt man dann den noch Geistesanwesenden am ‚Dorfteich Glaubitz’ aus dem Fahrzeug und torkelt lässig zum Festivalgelände. Mit etwas Glück bleibt man von den gestressten Autofahrern verschont und kann ohne Zwischenstop im nicht zu empfehlenden Riesaer Krankenhaus der Party frönen.

Der ‚Insider-Tipp’

Rauscht voll ’gen Vergnügen!

 

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